Säle

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Großer Saal

Der Saal ist das Herzstück des Geländes. Durch eine möglichst offene Struktur erhalten wir einen Freiraum, der vielfältige und spontane Nutzungen ermöglicht. Eingerahmt von Produktionen und Kooperationen des Zentralwerk e.V., der sich vornehmlich den darstellenden Künsten widmet, kann der Saal von Kulturschaffenden, sozialen und ähnlich engagierten Initiativen zu günstigen Konditionen gemietet werden. Dabei können die Mieter bei Bedarf das Netzwerk verschiedenster Kompetenzen in Organisation, Durchführung und technischer Unterstützung aus den Reihen des Zentralwerks in Anspruch nehmen. Die vor Ort tätigen Künstler und Initiativen präsentieren sich in regelmäßigen Veranstaltungen und ermöglichen so einen Einblick in das Geschehen auf dem Gelände.

Kleiner Saal

Der Raum auf der Fläche der ehemaligen Sektterrasse hat im Sommer 2015 ein neues Dach bekommen und so entstand die Vision des kleinen Saales.

Die Vision:

Durch seine Größe und Neutralität ist der Raum sehr gut für unterschiedliche kleine Formate geeignet. Der Raum soll von einer sehr heterogenen Mischung an Nutzern verwendet werden. Die angenehme Größe lässt vieles zu, Proben jeglicher Art, Nachbarschaftstreffen, einen Ort der Begegnung von Migranten und Einheimischen, Seminare oder auch kleine Lesungen, leise Konzerte, Kinderzirkus oder Yogakurse.

Der Ist-Zustand:

Der kleine Saal hat ein neues Dach bekommen, das aber noch nicht isoliert ist. Eine Wand mit Eingangstür muss neu gebaut werden, die maroden Fenster durch neue ersetzt, die Innenseite der Außenwand verputzt, Strom und Heizung verlegt werden. Außerdem muss ein neuer Estrich gegossen werden. Längerfristig denken wir zur weiteren Gestaltung an etwas Farbe, einen Fußbodenbelag, eine faltbare Trennwand und technische Ausrüstung.

Das Kabinett

Im Oktober 2016 wird unter dem Namen „Kabinett“ ein neuer Ausstellungsraum im Zentralwerk in der Riesaer Straße sein Programm starten.

Vordergründig verweist der Name „Kabinett“ auf die Geschichte des Raums als einem dem Ballsaal des Gebäudekomplexes nachgeordneten „Hinterzimmer“. In solchen Räumen kam man nach dem Kunstgenuss zusammen, um sich bei Likör und Zigarren den maßgeblichen Dingen des Lebens zu widmen, meist also dem Geschäftlichen. Diese Konstellation, in der die Ästhetik ornamentale Stütze des Ökonomischen und manchmal Politischen ist, trifft man natürlich auch heute noch an. Fragen nach diesem Verhältnis werden sich im Programm des Ausstellungsraums widerspiegeln.

Zentraler für uns ist aber eine weitere, in gewissem Sinne artverwandte Bedeutung des Begriffs „Kabinett“: Man versteht darunter den Rat der mit den Regierungsgeschäften betrauten Politiker, die auf hoher Ebene die jeweiligen Interessen ihrer Ressorts abstimmen und gegebenenfalls ausfechten müssen.

Projekte im Kabinett sind HIER unter dem Reiter KABINETT zu finden.